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Artikel der Kategorie September, 2012

Morgens um 5….

September 30, 2012 Von: judyinthesky Kategorie: Asien

…in Kathmandu, Nepal ist die Welt noch in Ordnung. Einen Wecker braucht man nicht, denn die Nepalis rotzen so laut auf die Straße, dass man davon wach wird. Die Kühe auf den Straßen sind auch schon wach und muhen fröhlich vor sich hin, ebenso wie alle Mopedfahrer offensichtlich eine Dauerhupe haben und vor allem damit beschäftigt sind, dem Verkehr, den Kühen, dem Gewusel und den Müllbergen zu entweichen. KULTURSCHOCK! Wer hätte gedacht, dass einen dieses Phänomen auch nach so langer Reise noch erreichen kann und wie schön, dass es so ist! Da denkt man, jetzt kann einen nichts mehr umhauen, erstaunen, sprachlos machen und dann das!

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Ich muss zugeben, dass ich ein bißchen gebraucht habe, um die Schöhnheiten dieses Molochs von Stadt entsprechend würdigen zu können aber er gibt sie, farbenfrohe Kleider, wunderschöne Tempel, lustige Straßenszenen und liebe Menschen.

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Morgens um 5 in den „Hügeln“ vorm Annapurnamassiv ist die Welt tatsächlich noch in Ordnung, einen Wecker braucht man nicht, denn der Yogalehrer weckt einen wunderschön mit Klangschalen oder aber man ist eh schon seit einer Stunde wach, weil man um 8 im Bett war. Von Kathmandu aus gings es in der -jetzt aber wirklich – letzten 8 Stunden Busfahrt dieser Reise nach Pokhara in die Annapurna Region. Was folgte war der letzte Trek dieser Reise – ein Yogatrek und das war mit Abstand die tollste Wanderung überhaupt. Die Kulisse ist sowieso nicht zu toppen aber wenn man die Naturgewalt, dann noch mit Yoga (im Freien) und Meditation kombiniert, dann braucht man keine Drogen mehr. Auch hier hat das Schicksal es wieder gut mit mir gemeint, die Yoga/Trekking Agentur hätte besser nicht sein können und die einzige Mitreisende war eine liebe Deutsche aus Essen ebenfalls im Sabbatical und ebenfalls im gleichen jugendlichen Alter. Zusammen hatten wir jede Menge Spaß und eine tolle Zeit. Und ja, es war anstrengend, nervig immer um 5 Uhr aufzustehen, kalt zu duschen und den Geruch nach Kuhscheiße zu ertragen aber gleichzeitig war es auch sooooooooooooooo schön, friedlich, erholsam und ganz wunderbar.

Erleuchtete Grüße und Namaste!

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Und das Beste zum Schluß – Kategorie „Häh?“

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PS: DAS ist eine Gurke und die Botaniker unter euch dürfen die Pflanze bestimmen…..

Die liebe Familie – Down Under

September 30, 2012 Von: judyinthesky Kategorie: Allgemein

Land unter, Tsunami Warnungen und Erdbeben haben mich dann leider doch davon abgehalten auf die Philippinen zu fliegen, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben oder wie heisst das? Also musste schnell ein neues Ziel her und ich konnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
1. Endlich alle 5 Kontinente „voll“ kriegen
2. Endlich als letzte meiner Familie den lieben Verwandten in Perth einen Besuch abstatten

Ach, was war das schön, 10 Tage gefüllt mit sauberem Bett&Bad, voller Kühlschrank, lecker Essen, Familie, Sightseeing, im Garten liegen, Lesen, viel Spaß – ein ganz normales Wohnen, nicht zu verachten…. es wird Zeit nach Hause zu kommen 🙂

Der ganz normale Wahnsinn

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Down Under Impressionen

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Good Morning Hanoi!

September 10, 2012 Von: judyinthesky Kategorie: Asien

Nächste Station also Hanoi, Vietnam, hier bin ich ja schon zum zweiten Mal aber das war keineswegs langweilig, im Gegenteil. Wie ja schon im letzten Blogeintrag berichtet, sind die Veränderungen in Hanoi wirklich erstaunlich. Der Kapitalismus ist überall sichtbar und wo vor 4 Jahren noch eine kleine Garküche war, ist heute ein Gucci Laden und zwar ein echter und kein Fake. Touris gibts noch und nöcher und man muss schon etwas wagemutig die üblichen Touripfade verlassen, um noch das wahre Hanoi zu sehen. Da wirds dann aber sofort schwierig, da keiner mehr Englisch spricht. Einen Nachmittag hab ich damit verbracht im Kreis zu laufen, weil mir keiner den Weg erklären konnte…

Vor allem war ich aber ja auch in Hanoi, um alte Freunde zu sehen und das heisst in diesem Fall ehemalige Deutschschüler von mir. Von denen kann zwar keiner mehr ein Wort Deutsch (von wem sie das bloß gelernt haben;-)?) aber dafür können die Vietnamesisch und das war ein echter Segen. So habe ich an manchen Tagen Touriprogramm gemacht und an mich anderen ins echte Vietnam gestürzt. Einer meiner Ex-Schüler Binh hat sich netterweise 2 Tage freigenommen und ist mit mir nach Sapa in die Berge nahe der chinesischen Grenze gefahren. Was ein Traum, an einem Tag sind wir rumgewandert und am zweiten haben wir uns ein Motorbike gemietet und sind durch die Berge gekurvt, haben und Bergdörfer, Reisfelder und Wasserfälle erkundet. Das die Vietnamesen echt alles essen, war mir ja schon bekannt, aber in Sapa stand tatsächlich Igel auf der Speisekarte und nein, ich hab weder Igel noch Hund probiert.

Nach Sapa kommt man nur mit dem Zug, am besten mit dem Nachtzug, der einen in 9 Stunden unglaubliche 340 km weit bringt, was ein Tempo.

So sind wir dann auf dem Rückweg morgens um 5 in Hanoi wieder angekommen und dieser Morgen (von dem ich leider keine Fotos habe) gehört sicherlich zu den unvergesslichsten Momenten dieser Reise. Morgens um 5 in Hanoi ist die Welt noch in Ordnung, sogar eine wuselige asiatische Großstadt kann friedlich sein… die Sonne geht langsam auf, die Stadt erwacht, die Touris schlafen noch,die Vietnamesen machen lustige Fitnessübungen oder meditieren und beten auf der Straße, an jeder Ecke wird Pho Bo (Nudelsuppe) gekocht, Koriander geschnippelt und es dampft aus allen Töpfen. Ich hab mich bisher in Asien immer konsequent davor gedrückt Nudelsuppe zum Frühstück zu essen aber an diesem Morgen hat die köstlich geschmeckt.

Wiedersehen macht Freude

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Touriprogramm

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Independence Day in Hanoi

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Sapa

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Im Dufthafen*

September 01, 2012 Von: judyinthesky Kategorie: Asien

* (Hongkong – chin. 香港 XiÄnggǎng, kant.: HÄ​unggóng, „Duftender Hafen) – den Titel dieses Blogeintrags hab ich mal ganz schamlos geklaut vom gleichnamigen Blog meiner Gastgeber in Hongkong, da China aber ja das Land der Fälscher und Kopierer ist, verbuche ich das mal unter dem Stichwort kulturelle Anpassung!
Nachdem ich den längsten Flug meines bisherigen Lebens gemeistert hatte, betraten meine kleinen Füße also Asiatischen Boden, wobei ich sagen muss, dass Hongkong wohl eher „Asia light“ ist, denn der westliche Einfluss ist nicht zu übersehen. Für mich war es ein super Übergang vom Südamerikanischen Leben hin zu asiatischem Gewusel.

Christiane und Torsten wohnen ziemlich geil im 36. Stock mit Pool und allem was man sonst noch so als Expat in Hongkong braucht und als Gast genießen kann. Fast hätte ich es gar nicht zum Sightseeing geschafft bei dem super Pool.

Blick aus meinem Fenster

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Blick auf das Fenster

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Das erste Wochenende hab ich damit verbracht mich dem fiesen und anstrengenden Expatleben in Hongkong anzupassen – schlafen und feiern sind feste Bestandteile;-) OK, Familie Neumann geht zwischendurch auch noch fleissig arbeiten! Mich hat der Jetlag (12 Stunden Zeitverschiebung!) echt aus den Socken gehauen. Besonders cool war, dass ich pünktlich zur Hochzeitsjunkboatparty von Christiane und Torsten da war und mit mir auch noch ein ehemaliger Mazdakollege (die Mazdamenschen unter euch Lesern werden das Gesicht sicher kennen)

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Hongkong im August ist echt ganz schön warm und Hop on Off Busse haben mich ja schon in Panama City, La Paz, Quito und Havanna begeistert, warum nicht auch in Asien?

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Besonders beeindruckt hat mich der Besuch im Ocean Park, wo ich unbedingt hinwollte Pandas gucken! Ocean Park könnt Ihr euch vorstellen, wie Phantasialand mit Tieren und Millionen von kleinen Chinesen. Die hatten nämlich gerade Sommerferien. Wie gesagt, es war brütendheiß und der Chinese trägt gerne Sonnenschirm. Leider sind aber ja alle so klein und wuselig, dass ich als kleingeratene Europäerin praktisch den ganzen Tag Sonnenschirme im Gesicht hatte. Das hat den Chinesen aber nicht gestört. Sogar in der Wildwasserbahn wurde der Sonnenschirm zur Alltagswaffe. Rücksicht ist eher nicht so angesagt…. Naja, kann man ja alles wegatmen – ooooooooooohm!
Dafür gab das hier:

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Seit gestern bin ich in Hanoi, Vietnam und bin gelinde gesagt sprachlos, wie sehr sich eine Stadt in 5 Jahren verändern kann. Als ich das erste Mal hier war, konnte kaum jemand Englisch und sowas wie Boutiquen gabs nicht. Jetzt wird man an jeder Ecke auf Englisch angelabert und kann überall westlich anmutende Klamotten kaufen. Die alten vietnamesischen Mopeds haben sich in neue Koreanische verwandelt und die Preise sind ums doppelte gestiegen. Für Touris immer noch günstig genug aber für die armen kleinen Vietnamesen eine kaum zu verkraftende Inflation. Wenn man hier einen Kredit aufnehmen will, zahlt man 25% Zinsen. Was war nochmal gleich die Eurokrise????? In diesem Sinne:" Good Morning Vietnam".